Mitochondrientherapie  

 

Wir wissen heute, das die Ursachen von Krankheiten und Alterserscheinungen in den Mitochondrien der Zellen des Körpers zu suchen sind und nicht, wie jahrzehntelang angenommen, im geschädigten Erbgut. 

Den Ausgangspunkt der Therapie bilden deshalb die Mitochondrien – das sind wichtige Organellen im menschlichen Körper, die jede Zelle mit Energie versorgen. Dafür produzieren Mitochondrien den speziellen energietragenden Stoff ATP (Adenosintriphosphat).

Energie in Form von ATP bedingt den natürlichen Ablauf physiologischer Prozesse, die in den Zellen stattfinden. Jeder Mensch produziert durch seine Mitochondrien tagtäglich so viel Energie, wie er selbst wiegt. Diese Energie wird ununterbrochen jedem Organ des Körpers zur Verfügung gestellt und verwertet. Eventuelle Störungen der mitochondrialen ATP-Bildung (Mitochondriopathie) führen zu dem sogenannten "Bioenergetischen Defizit". Als Folge dessen kommt es zu Funktionsstörungen der mit Energie unterversorgten Organe. 

Die Funktionsstörungen der Mitochondrien sind der Auslöser der Zivilisationskrankheiten. Die Symptome, der Ort, die Schwere und Dauer der Erkrankung, sowie der Zeitpunkt des Beginns werden durch Individuelle, zusätzliche Faktoren modifiziert.

Was sind die Ursachen der mitochondrialen Funktionsstörungen?

  • Rauchen, Schwermetalle, chemische Gifte, Pestizide, Insektizide, Lösungsmittel
  • Infektionen durch Viren, Bakterien und Parasiten
  • Psychische und Physische Traumata
  • Geistige und körperliche Überlastung
  • Medikamente (Antibiotika, Statine, Aspirin, Betablocker, Potenzmittel, Nitrate, Schmerzmittel, Herzmittel, etc.)
  • belastete Nahrungsmittel
  • Kohlenhydratreiche Ernährung (Reis, Mais, Kartoffel, Weißmehl- und Vollkornprodukte)
  • Elektrosmog, Frequenzen von Handy und schnurlosen Telefonen

Mitochondriale Erkrankungen können sein: 

  • ADHS, ADS
  • Nahrungsmittelintoleranz Allergien, Neurodermitis, Asthma, Heuschnupfen, Psoriasis,
  • Autoimmunerkrankungen, Thyreoiditis Hashimoto, multiple Sklerose
  • CFS (Chronisches Müdigkeitssyndrom), MCS (Multiple Chemical Syndrom), Elektrosensitivität
  • Chronische bakterielle Entzündungen, Infektanfälligkeit (Bronchien, Mittelohr, Tonsillen, Magen)
  • Degeneration innerer Organe
  • Demenz, Alzheimer, Parkinson
  • Depression, Schizophrenie, Epilepsie, Neurose, Psychose
  • Diabetes mellitus, Adipositas, metabolisches Syndrom
  • Herzinfarkt, Schlaganfall, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen
  • Ebstein-Barr Virus, Mononukleose
  • Krebs
  • Migräne, Anämie
  • Vitaminmangel, Fettstoffwechselstörung
  • Vorzeitige Alterung, Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen
  • Darmerkrankungen
  • chronische Entzündungen

Der Einsatz der regenerativen Mitochondrien-Medizin zielt darauf ab, die gestörten Mitochondrien in ihrer Funktion als Kraftwerke der Zellen wieder herzustellen. Die Aktivität der Mitochondrien wird in einer orthomolekularen Behandlung angeregt. Vitamine, Aminosäuren, Spurenelemente werden dem Patienten nach einem speziellen Behandlungsplan verordnet.

Vor dem Beginn der Therapie wird darüber hinaus mit dem Patienten abgeklärt, welche eventuellen Verhaltensweisen geändert werden sollten, die auf Dauer die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien gefährden - wie zum Beispiel falsche Essgewohnheiten, Rauchen, passiver Lebensstil, falscher Umgang mit Stress und Belastung mit Umweltgiften und Toxinen. 

Es existieren mittlerweile spezielle Funktionsparameter zur Einschätzung der Mitochondrienfunktion, diese zeigen sich im Rahmen meiner Oberon-Untersuchung. Der Ansatz der regenerativen Mitochondrien-Medizin stammt aus der naturheilkundlichen Medizin und wird durch die Schulmedizin nur zum Teil anerkannt, weil der Nachweis der Wirksamkeit aus Sicht der Schulmedizin noch nicht vollständig gelungen sei.